Für Gewerbe und Freiberufler wichtig: Schutz vor Cyber-Risiken!
Cyber-Crime, also durchs Internet oder Netzwerke begangene Straftaten, sind längst fester, bedauerlicher Bestandteil unserer Gesellschaft geworden. Das Bundeskriminalamt veröffentlichte in seinem aktuellen Bericht zur Bundeslage von einer Explosion solcher Straftaten seit Februar dieses Jahres.
Die Spielarten der Cyberkriminalität sind inzwischen sehr vielseitig und reichen vom Datendiebstahl bis hin zur digitalen Erpressung. Die Medien berichten inzwischen regelmäßig von Fällen, bei denen große Konzerne gehackt wurden – aber auch kleine und mittelständische Firmen sind beliebte Ziele für Angriffe, da Datenmaterial hier im Regelfall schlechter oder gar nicht geschützt ist. Die finanziellen Folgen eines solchen Angriffs können schnell in die Hunderttausende gehen.
Was ist in Cyber-Versicherungen abgesichert?
Versichert sind – je nach Umfang des Vertrages – die gerechtfertigten Haftpflichtansprüche, die aus dem Missbrauch der Daten entstanden, die in Ihrem Betrieb gespeichert waren. Steht die Verpflichtung zum Schadenersatz fest, leistet die Versicherung Entschädigungszahlungen stets bis zur Höhe des entstandenen Schadens, maximal jedoch bis zur Höhe der vertraglich vereinbarten
Deckungssummen. Für einige Risiken gibt es ggf. separat im Vertrag festgelegte Deckungssummen. Auch Eigenschäden sind Teil des Versicherungsschutzes bzw. können mit abgedeckt werden. Die Tarife am deutschen Versicherungsmarkt unterscheiden sich teils sehr deutlich in ihren Deckungen.
Welche Kosten sind versicherbar?
Der Leistungsumfang einer „Cyber-Risk-Versicherung“ erstreckt sich primär auf Kosten, die Ihrem Haus nach einer Attacke entstehen.
Ein solcher Vertrag übernimmt je nach Versicherer, Tarif und vereinbartem Umfang:
• Kosten für IT-Forensik
• Rechtsberatung
• Informationskosten
• Kreditüberwachungsdienstleistungen
• Kosten für Krisenmanagement
• Kosten für PR-Beratung
• Betriebsunterbrechungsschäden
• Vertragsstrafen (PCI)
• Lösegeldzahlungen
• Wiederherstellungskosten
• Sicherheitsverbesserungen
Können Cyber-Angriffe mich treffen?
Eine Karte in der man global aktuelle Angriffe sehen kann, finden Sie hier.
Aktuell sind mir verschiedene große aber auch kleine Unternehmen bekannt, die Opfer von Cyber-Angriffen wurden.
Prominente Beispiele:
TST, Worms
IHKs und DIHT, bundesweit
Die Haftpflichtkasse, Darmstadt
SRH-Gruppe, Heidelberg
HIPP, Pfaffenhofen
Caritas, München
und viele 10.000 mehr.
Und Privatpersonen?
Auch Privatpersonen werden angegriffen.
Besonders schlimm für die Betroffenen
Erpressungen (z.B. durch Verschlüsselungstrojaner),
Datendiebstahl,
Identitätsdiebstahl,
Betrug beim Onlinebanking (z.B. durch Phishing),
…
Auch für Privatpersonen gibt es günstigen und umfangreichen Versicherungsschutz, wenn man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zum Cyber-Opfer wird.
Welche Risiken können Sie treffen?

Mailbombe

DOS-Attacke

Datenmissbrauch

Datensabotage

Digitale Erpressung
Welche Kapitalanlagen in der Krise?
Oft werde ich von meinen Kunden gefragt, warum ich bestimmte Kapitalanlagen empfehle.
Daher hier meine Grundsätze:
- Niemals alle Eier in einen Korb!
Aber was bedeutet das konkret?
Am Nachmittag des 11. September 2001 saß ich, wie wohl fast alle Menschen, vor dem Fernseher: Eine Horror-Nachricht nach der anderen, der Börsenhandel wurde ausgesetzt, Katastrophen-Stimmung. Alle Börsenindizes rauschten in den Keller, sobald der Handel wieder möglich war. Dabei war es egal, ob man seine Aktienwerte breit gestreut hatte oder nur in Deutschland investiert war. Streuung in unterschiedliche Aktien ist an sich eine gute Sache. Aber nicht in dieser und den folgenden Krisen.
Aktien (auch wenn breit gestreut) ist immer die gleiche Anlageklasse (Asset-Klasse).
Deswegen empfehle ich auch und gerade heute: Investieren Sie auch in andere Asset-Klassen! Zum Beispiel: Immobilien
Im Nachhinein waren Aktien dennoch eine hervorragende Wahl, die Rendite über Jahrzehnte entspricht rund 8% pro Jahr. Dennoch: - Aktien nie auf Kredit
Kaufen Sie keine Aktien auf Kredit. Auch wenn Ihre Bank es Ihnen anbietet.
Lassen Sie es einfach. - Nur in Anlagen, die ich verstehe!
Hand aufs Herz:
Verstehen Sie Bitcoin, Ethereum, Ripple, …?
„Nein“
Dann lassen Sie es. Wenn Sie nicht wissen, was das ist: Dann auch!
Verstehen Sie neue Erden, Photovoltaik auf den Philippinen, Baum-Investments im Regenwald?
„Nein“ – Sie kennen Sie Antwort. - Zeithorizont beachten!
„Aktien nie auf Termin!“ – bedeutet: wenn Sie wissen, dass Sie innerhalb von 3 Jahren an das Aktieninvestment ranmüssen, sollten Sie jetzt nicht investieren. Wenn Sie schon investiert sind, dann sollten Sie langsam aussteigen und verkaufen. Warum: Damit Sie gut schlafen. - Steuern beachten, aber nicht nur
Wenn ein Finanzprodukt sich ausschließlich wegen der vermeintlichen Steuerersparnis rechnet, ist Vorsicht geboten. Der Werbeslogan „heute keine Mehrwertsteuer zahlen“ gefällt uns Deutschen besser, als „20% Rabatt auf alles“.
Gleichwohl muss sich jede Kapitalanlage auch „nach Steuern“ rechnen. - Nie in überhitzte Märkte
Ende der 90er Jahre bis ins Jahr 2000 gab es den „Neuer Markt Boom“: Internetaktien schossen aus dem Boden, 3 Jahre später war das investierte Kapital weitgehend weg. Es gab (zu) viele Blasen, die geplatzt sind. Auch bei Immobilien empfehle ich in Standorten wie München, Berlin, Frankfurt, Stuttgart und Hamburg zur Vorsicht. Ich weiß nicht, ob das eine Blase ist, aber ich verstehe die Preise (s. oben) nicht mehr. Fakt ist aber auch: Wir brauchen in Deutschland im Jahr rund 400.000 neue Wohnungen. Warum? Wegen Abgang (Immobilien werden abgerissen), Zusammenlegung (1991 war die Wohnungsgröße pro Person bei 34,9 qm; 2021 bei 47,6 qm), Zuzug (insbesondere aus der EU). Gebaut werden rund 250.000 Wohnungen, seit Jahren. - Inflation beachten!
Eine einfache Rechnung:
- Sie haben 100.000 Euro auf dem Sparbuch, der Zinssatz für Ihr Geld ist bei 0% die Inflation bei 5%. Dann können Sie nächstes Jahr (obwohl Sie noch 100.000 Euro auf dem Konto haben) weil alles teurer wird, für 5.000 Euro weniger einkaufen.
- In Ihrem Tresor befindet sich Gold oder andere Edelmetalle?
Die Preisentwicklung der Edelmetalle lag langfristig im Bereich der Inflationsrate. Aber kurz- und mittelfristig gibt es -wie bei allen Investments – Preis-/Kursschwankungen. In US-Dollar lag die durchschnittliche Preissteigerung im Zeitraum Mai 1975 bis Ende Mai 2022 bei knapp 5,2%. - Sie besitzen 100.000 Euro in einem Aktienfonds. Dieser erzielt den durchschnittlichen Gewinn von 8% pro Jahr. 5% Inflation ab: Sie haben 3% verdient.
- Sie haben eine Immobilie im Wert von 100.000 Euro, Sie bekommen 3.500 Euro Miete im Jahr, nicht umlagefähige Nebenkosten 500 Euro. Alles wird teurer. Dann bedeutet das, dass die Immobilie 105.000 Euro wert ist, die Miete auf 3.150 angepasst werden kann. Wenn Sie die Immobilie verkaufen, haben Sie nichts gewonnen, nichts verloren: Sie können immer noch im (heutigen) Wert von 100.000 Euro einkaufen. Die Nebenkosten steigen auf 515 Euro. Sie verdienen an der Miete nach wie vor 3%.
- Auch hier haben Sie eine Immobilie im Wert von 100.000 Euro, haben diese aber kreditfinanziert (2,5% Darlehenszins). Die Miete ist 3.000 Euro pro Jahr, nicht umlagefähige Nebenkosten 500. Alles kommt wie im oben genannten Beispiel, jedoch bleiben die Zinsen gleich und Sie können das Darlehen mit „entwertetem Geld“ zurückbezahlen. In diesem einfachen Beispiel haben Sie nichts investiert (das Geld für die Immobilie kommt ja von der Bank), die Miete zahlt Zinsen und Nebenkosten aber Sie haben 5.000 Euro „verdient“.
(Es gibt auch Produkte, die haben das Darlehen schon eingebaut, verdienen also an der Inflation „automatisch“ mit, z.B. ICD11).
Wenn Sie Fragen haben:
Bad Kreuznach – vermietete Eigentumswohnung als Kapitalanlage
Auch in diesem Jahr möchte ich Ihnen ein lukratives Direkt-Immobilieninvestment vorstellen.
Die Kurstadt Bad Kreuznach im gleichnamigen Landkreis in Rheinland-Pfalz dient als Mittelzentrum mit Teilfunktionen eines Oberzentrums und ist administrativer, kultureller und wirtschaftlicher Kern einer Region mit mehr als 150.000 Einwohnern.
Bad Kreuznach ist ein Standort mit beinahe Vollbeschäftigung.
Das Objekt „Baumstr. 24 und Steinkraut 5-15, 55543 Bad Kreuznach“:
Makrolage:

- Rheinland-Pfalz
- 51.000 Einwohner
- Gute Verkehrsanbindung in die Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar
- im Zentrum des Weinbaugebietes „Nahe“
- Wirtschaftlich starker Standort
- Deutlich unterdurchschnittliche Arbeitslosenquote
Mikrolage:
- Nahe der Innenstadt (ca. 1km)
- Laufdistanz zum Oranienpark, Salinental und zur Nahe (ca. 10 Min)
- Geschäfte des täglichen Bedarfs fußläufig erreichbar
- Nachbarschaftsbild geprägt durch Ein- und Mehrfamilienhäuser
- Grund- und weiterführende Schulen vorhanden
Die Immobilie:

- Baujahr 1951 – 1959
- 12 Hauseingänge
- Gesamtwohnfläche: 4.249 qm
- 81 Zwei- bis Dreizimmerwohnungen
- Funktionale Grundrisse
- Wärmedämmverbundfassade 2020 und weitere Modernisierungen durchgeführt
Zur Umgebung in nächster Nähe:
- Krankenhaus
- Hauptbahnhof
- Oranienpark
- Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Kindergärten und Busanschluss fußläufig erreichbar
Weil bewegte Bilder mehr sagen, als 1000 Worte, habe ich hier ein kurzes Video für Sie.
Weitergehende Infos finden Sie hier.
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